Gurney: Wir können es uns nicht leisten, niedergestreckt zu werden

Gurney: We can^t afford to be Pole-axed

EXKLUSIV

Daryl Gurney hat gewarnt, dass sich Nordirland bei der Betway-Weltmeisterschaft nicht von Polen überraschen lassen darf.

Superchin und Brendan Dolan treffen am Freitag in Frankfurt in ihrem Eröffnungsspiel auf ein schwieriges polnisches Duo.

Nordirland hat eine ausgezeichnete Bilanz im Wettbewerb, erreichte 2014 das Halbfinale, 2015 das Viertelfinale – und verlor dabei jeweils gegen die Niederlande. 2016 kamen sie erneut unter die letzten vier, bevor sie gegen England ausschieden.

Vor einem Jahr schieden Gurney und Dolan jedoch gleich in der ersten Runde gegen die Deutschen aus, denen sie später diese Woche in Runde zwei wieder begegnen könnten.

Gurney weiß, dass es hart wird. Er sagte: „Auf diesem Niveau gibt es keine Schwächlinge, glaubt mir. Dieser Wettbewerb war über die Jahre immer für Überraschungen gut.

„Schottland war vor einem Jahr die Nummer 1 gesetzt, verlor aber gegen Singapur, während Spanien im Laufe der Jahre auch einige große Erfolge erzielt hat.

„Polen sind wirklich harte erste Gegner für Brendan und mich. Wir können es uns nicht leisten, sie auf die leichte Schulter zu nehmen, und das werden wir auch nicht. Krzysztof Ratajski und Tytus Kanik sind gute Spieler. Wir kennen Krzysztof besser von der Tour, und er kann an seinem Tag jeden schlagen, also müssen wir gleich voll da sein.

„Deutschland hat uns letztes Jahr überrascht, aber sie sind Qualitätsspieler. Es ist so ein Turnier, bei dem man sich sehr schnell an das Format gewöhnen muss, sonst ist man schnell raus.

„Das Tolle ist, dass Brendan und ich uns sehr gut verstehen, wir genießen den Spaß, und das kann einen Unterschied machen, wenn man eine gute Stimmung hat.

„Natürlich wollen wir wieder eine gute Serie hinlegen. Wir haben über die Jahre eine stolze Bilanz, außerdem als Mickey Mansell vor mir mit Brendan zusammen spielte.

„Es wäre großartig, ganz durchzukommen, aber wir müssen uns erst auf Polen konzentrieren und von dort aus weitermachen. Wir könnten im nächsten Spiel eventuell wieder auf Deutschland treffen, also wird es sicher nicht leichter.“

Gurney, 32, gibt zu, dass er begeistert ist, nach knapp verpasster Unibet Premier League-Finalnacht wieder auf der Bühne im Fernsehen bei der Weltmeisterschaft zu stehen.

Er fügte hinzu: „Ich freue mich, diese Woche zurück zu sein. Ich fühle mich donnerstagabends ohne die Premier League irgendwie ziellos.

„Ich bin zufrieden mit dem Verlauf meines Jahres. Fünfter in der Liga zu werden war in meinem ersten Jahr ordentlich, aber jetzt will ich einen weiteren großen Titel gewinnen, das ist das Ziel.“

von Winmau – 31 Mai 2018